Christian Faubel
  • Freitag, 26. Juni

Christian Faubel

Wir eröffnen die Zongtage 26 mit mehreren Workshops, in denen kleine Instrumente gebastelt, gelötet und programmiert werden.

Christian Faubel ist ein interdisziplinärer Künstler und Wissenschaftler, der an der Schnittstelle von Medienkunst, Gestaltung, elektroakustischer Musik, Robotik und Neurowissenschaften forscht und arbeitet. Er hat von 2002 bis 2012 am Institut für Neuroinformatik Bochum zu autonomen Systemen geforscht und 2009 in Elektrotechnik promoviert. Von 2012 bis 2018 war er Dozent im Bereich Experimentelle Informatik an der Kunsthochschule für Medien Köln. Mit seinen Installationen, Workshops und Performances macht er theoretische Konzepte wie Selbstorganisation, Emergenz und Embodiment ästhetisch erfahrbar und sieht seine Arbeiten in der Tradition philosophischer Spielzeuge.

Workshops sind ein integraler Bestandteil seiner künstlerischen Praxis; die Vermittlung komplexer Themen ist seine Leidenschaft. Zentrale Aspekte der Workshops sind das Prinzip der Selbstermächtigung, aktives Lernen durch Machen sowie die Vermittlung eines lustvollen und entspannten Zugangs zu Technik und Kunst. Grundprinzip der Workshops ist es, dass sie eine ästhetische Erfahrung vermitteln und technisches Know-how mit gestalterischem Handeln verbinden. Es geht in den Workshops nicht darum, abrufbares Wissen zu vermitteln, sondern implizites Wissen im Umgang mit technischem Material anzulegen. Die Workshops sind auf das Gelingen hin angelegt und münden für jede(n) Teilnehmer*in in einem Erfolgserlebnis.